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ProReiki Jahreskongress 2015 in Gersfeld

Reiki und buddhistische Geistheilung, Mark Hosak

Zur Person

Begründer des Shingon Reiki

Seit früher Kindheit begeisterte sich Mark Hosak für die Natur und alles Übersinnliche. Während seines Zivildienstes lernte er 1993 in Bremen Reiki im Usui Shiki Ryôhô.

Mark Hosak lebte neben zahlreichen Asienreisen für etwa drei Jahre in Japan als Stipendiat des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und von Rotary International zum Studium des Tantrischen Buddhismus in Tempeln, der Universität Kyôto und der inneren Kampfkunst Ninjutsu. Im Rahmen seines Forschungsprojektes für die Stipendien erforschte er die Zusammenhänge zwischen Ritualen und Architektur des Buddhismus. Auf diesem Wege konnte er einen tiefen Einblick in die Geschichte und praktische Anwendung der ostasiatischen Weisheitslehren gewinnen. 

Während Mark Hosak den Ritualen in Tempeln beiwohnen durfte, entdeckte er eines Tages den Vorläufer eines der Reiki-Symbole. Fasziniert von der Symbologie und Hermeneutik lenkte er seinen Fokus auf die Ergründung der Reiki-Symbole und ihren Ursprung in der Siddham-Schrift aus dem indischen Sanskrit und studierte bei dem Zen-Meister Hôon Kenmyô buddhistische Kalligrafie. 

Bei unterschiedlichen Meistern der Schulen des Zen- Tendai- und Shingon-Buddhismus lernte Mark Hosak in den Tempeln Meditationen und Rituale. Er nahm an Retreats und Pilgerreisen auf entlegenden Bergen teil. Dazu gehören auch die asketischen Übungen der Marathon-Mönche und die Pilgerfahrt der 88 Tempel zu Fuß.

Mark Hosak schloss 2003 seinen Magister in Ostasiatischer Kunstgeschichte und Japanologie an der Universität Heidelberg ab. Teile seiner Magisterarbeit veröffentlichte er 2004 in "Das große Buch der Reiki-Symbole“. Im Zuge dessen kam er auf die Idee, von Shingon Reiki und praktizierte seine Erkenntnisse zunächst nur an sich und seinen Freunden. 2013 entschloss er sich auf die Bitte seiner Schüler, Shingon Reiki bis zum Meistergrad zu unterrichten. Der Fokus liegt dabei auf dem Usui Reiki Ryôhô und den Quellen, aus denen Mikao Usui selbst geschöpft hat.

2003 begann Mark Hosak seine Dissertation an der Universität Heidelberg in Ostasiatischer Kunstgeschichte und Japanologie zum Thema "Die Siddham in der japanischen Kunst in Ritualen der Heilung“. Im März 2015 schloss er seine Promotion mit der Note Magna cum laude (1,0) ab. 

Heute lebt Mark Hosak in Eberbach bei Heidelberg. Dort unterrichtet er praktisch angewandte Weisheitslehren aus Ost und West wie etwa Reiki, Meditation, buddhistische Geistheilung und spirituelle Kampfkünste.

 

Zum Thema

Die Lebensregeln und der Text auf dem Gedenkstein des Mikao Usui beherbergen einen Schatz einer reichhaltigen Symbolik östlicher Weisheitslehren, die den Geist zur Heilung anregen können. Mikao Usui empfiehlt dafür geistige Übungen wie etwa die kontemplative Meditation der Lebensregeln, die sich inhaltlich auf ein buddhistisches Sûtra mit Mantras und Siddham (Symbole) zurück führen lassen. Dabei geht es weniger um eine physiologische Art von Heilung sondern vielmehr um einen geistigen Weg, der zum Erkennen des Herzens der Erleuchtung und letztlich sogar zur Buddhaschaft führen kann. 

Bei der Betrachtung dieser Thematik stehen die Fragen „Was ist Geistheilung? Wo findet man Geistheilung im Buddhismus? Wo ist die Schnittstelle zwischen Reiki und buddhistischer Geistheilung?" im Vordergrund und wie sich das in der Praxis umsetzen lässt.

Auf eine bebilderte Einführung in das Thema folgt eine gemeinsame Meditation der Heilung mit Reiki und buddhistischer Geistheilung, die jeder Teilnehmer danach für sich weiterpraktizierten und für sich und andere anwenden kann. 

 

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