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ProReiki NEWSLETTER November 2015


 

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Qualifizierung und Zertifizierung bei ProReiki

Grundlagenseminare

Die Termine für die Grundlagenseminare in 2016 werden gerade von den ­Referenten zusammengestellt. Die neue Seminartermin-Tabelle wird demnächst auf der Webseite zu sehen sein. Von den bisher eingegangenen Terminvorschlägen sind folgende bereits fest eingeplant: 

Termine für die nächsten Grundlagenseminare

Datum

Ort

Referentin

23.–24. Januar 2016 in München Angela Zellner
16.–17. April 2016 in Dessau-Roßlau Dagmar Richter
23.–24. April 2016 in München Angela Zellner
29.–30. April 2016 in Berlin Birgit Grobbecker
11.–12. Juni 2016 in Frankfurt Ute Vetter
03.–04. September 2016 in Dessau-Roßlau Dagmar Richter
17.–18. September 2016 in Berlin Birgit Grobbecker
29.–30. Oktober 2016 in Kassel Kirsten Waldeck 

Bei mindestens fünf Teilnehmern können Seminare auch direkt am Ort des ­Organisators stattfinden.

 

Qualifizierung und Zertifizierung

Die erste Testphase der Zertifizierung für die Ausbilder wird bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Danach wird das Feedback der ersten Runde in die weitere ­Bearbeitung einfließen. Die Zertifizierung der Anwender wird von den Mitgliedern gut angenommen. Zahlreiche Anträge wurden bereits abschließend bearbeitet. Immer wieder gibt es Fragen zur Antragstellung, zu den Nachweisen, zu den Grundlagenseminaren. Aus diesem Grunde werden jetzt auf unserer Website unter der Rubrik Qualifizierung und Zertifizierung die meist gestellten Fragen beantwortet. 

Die Mitglieder werden hiermit ausdrücklich ermuntert, ihre Fragen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 02202-254 636 zu stellen. 

Viele Fragen beantwortet auch der Sondernewsletter Qualifizierung und Zertifizierung, der auf der Webseite abgespeichert ist.

Konstruktives Feedback zu den Antragsunterlagen ist herzlich willkommen. Es hilft uns, die Formulare und Hinweise weiter zu optimieren und verständlich zu gestalten.

 

Umfrage zum Thema "Reiki im medizinischen Bereich"

ProReiki kämpft um die Anerkennung der Reiki-Heilmethode

In unserem Bestreben, Reiki bei den deutschen Behörden, Körperschaften und Instituten als eine anerkannte Methode zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens analog der Akupunktur, dem Yoga oder Entspannungstechniken durchzusetzen, stoßen wir immer wieder auf heftigen Widerstand. Dieser äußert sich zum Beispiel durch solche Beurteilungen wie dieser:

„ (…) die therapeutische Wirksamkeit von Reiki ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht belegt und erscheint zweifelhaft. Deshalb wird Reiki in den Stellungnahmen zum Kreis der ‚esoterischen Heilslehren’ gezählt, die nicht der öffentlichen Gesundheit dienen. (…)“

Um diesen Standpunkt entkräften zu können, brauchen wir Belege dafür, dass Reiki nicht nur im Ausland im medizinischen Umfeld angewendet wird, sondern auch hier in Deutschland. Wir suchen Ärzte, Heilpraktiker, Praxen und Krankenhäuser/Institute, die Reiki in ihre Angebote/Behandlungsmaßnahmen integriert haben.

Wir werden deshalb eine Umfrage starten. ProReiki – der Berufsverband e. V. wird in den nächsten Wochen eine Erhebung machen. Bitte beteiligen Sie sich aktiv daran und bitten Sie auch Nicht-Mitglieder, an der Befragung teilzunehmen, wenn diese Informationen weiter geben können, die unserer Sache dienen. Es ist an der Zeit, Deutschland auf den aktuellen Stand zu bringen und Reiki genauso in den medizinischen Heilprozess zu integrieren, wie es bereits erfolgreich in anderen Ländern geschehen ist. Wir brauchen dringend Beispiele aus der Praxis.

Wer sich jetzt schon melden möchte, kann das gerne tun, wir haben extra dafür eine Mailadresse eingerichtet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Interview mit unserem Ehrenmitglied Don Alexander

Während des Berliner Symposiums zum 150. Geburtstag von Mikao Usui bat ich Don Alexander um ein Interview. Es erfolgte schriftlich per Mail im Oktober. Bettina Pilz unterstützte mich als Übersetzerin.

Patrick:
Wodurch wurdest Du auf Reiki aufmerksam?

Don:
Ich hatte schon viele Jahre zuvor Menschen mit einer wunderbaren "heilenden Präsenz" getroffen, die mit einem Blick, einem Hauch oder einer Berührung heilen konnten, aber ich hatte nicht bemerkt, dass es sich dabei um etwas handelt, das uns angeborenen ist, und das "geweckt" werden könnte durch eine einfache Einstimmung oder Einweihung. Das erkannte ich nach einer Reiki-Sitzung im Jahr 1983, und ich erkannte auch, dass ich Reiki brauchte, um weiter zu forschen. Einige Jahre vor dieser Erfahrung hatte ich asketische Meditations-Praxis in den Bergen und Wäldern von Thailand durchgeführt und kam so mit der Geschichte von Usuis 21-Tage-Meditation am Kuramayama in Resonanz.

Patrick:
Wann war Dir klar, dass Du die Ausbildung in den Meistergrad/Lehrergrad machen möchtest?

Don:
Nach der Einweihung in den 2. Grad,  Weihnachten 1985, wusste ich, ich war auf einem "Pfad" und es war notwendig weiter zu gehen. Ich wurde auch von der Geschichte von Mikao Usui fasziniert, von den Sanskrit-Symbolen, die er im Moment der Erleuchtung sah, und doch konnte ich in den Symbolen (im zweiten Grad) kein Sanskrit erkennen. Ich dachte, dass ich das Geheimnis der fehlenden Sanskrit-Symbole während meiner Meisterausbildung lernen würde. In dieser Phase meines Lebens praktizierte ich als erfolgreicher Psychotherapeut und hatte festgestellt, dass Reiki hilfreich in meiner Praxis war. Ich dachte, dass ich vielen meiner Patienten besser helfen könnte, wenn sie bereit wären, Reiki Einweihungen zu empfangen.

Patrick:
Welche Prüfungen gab es zu Beginn der Meisterausbildung?

Don:
Mein Initiator in den Meistergrad kannte meine Reiki-Lehrer des ersten und zweiten Grades persönlich. Und nach einem Gespräch war mein Lehrer sehr zufrieden mit mir, weil ich weder aus reiner Neugierde, noch aus dem Wunsch nach schnellem Geld den Meistergrad anstrebte.

Patrick:
Hast Du irgendwelche Unterlagen erhalten? Oder wurde alles mündlich überliefert?

Don:
Es war eine reine mündliche Überlieferung.

Patrick:
Was war Dein erster Eindruck von der Einweihung in den Meistergrad und wie hat sich die Einweihung deiner ersten Schüler angefühlt?

Don:
Ich fand die Erfahrung schön und vertraute darauf, dass ich mich in einen Prozess begab, der sich mir von ganz alleine erschließen würde, fortfahrend in meiner Praxis. Tatsächlich offenbarte sich mir der Kern (inner heart) des Reiki durch meine Lehrtätigkeit und die Einweihungen. Das ist ein Prozess, der immer noch andauert.

Patrick:
Hat das Lehren von Reiki deine Einstellung zu Reiki verändert?

Don:
Wie ich nun einmal bin, empfand ich ein tiefes Gefühl der Verantwortung gegenüber meinen Schülern. Das zwang mich dazu, meine eigene Forschung und mein persönliches Wachstum fortzusetzen. Als Lehrer konnte ich nicht mit halbgarer Lehre und Praxis zufrieden sein. Mein Weg führt mich heute ebenso weiter in die Tiefe der Lehre, wie er es damals im Winter 1987 tat, als ich meine Meister-Einweihung erhielt.

Patrick:
Wie hat sich Reiki seitdem in Europa verändert?

Don:
Rückblickend bin ich sehr erstaunt über das phänomenale Wachstum von Reiki, nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Im Jahr 1987 zum Beispiel gab es nur eine Reiki-Meisterin in Großbritannien – und sie unterrichtete den Reiki-Stil von Barbara Weber (Ray), der mich nicht besonders interessierte. Ich war daher gezwungen, zu meinem 2. Grad und zum Meister-Seminar nach Amerika zu reisen. Von dieser Zeit an, wie wir alle wissen, gab es eine rasche Ausbreitung nicht nur des Reiki, wie es damals bekannt war, sondern auch von verschiedenen Reiki-Stilen. Diese Expansion dauert bis heute an. Es fühlt sich gut an, jetzt Vereine und Treffen in der ganzen Welt zu sehen, welche sowohl die Unterschiede der Stile anerkennen als auch die Bereicherung annehmen, die das ganze Reiki-Feld dadurch erfährt.

Patrick:
Andere Reiki-Praktizierende finden Dich charismatisch. Was meinst Du, woran das liegen kann?

Don:
Charismatisch? Das ist schwierig! Ich erkenne diese Qualität nicht bei mir selbst, aber wer bin ich, um die Erfahrungen der anderen in Frage zu stellen? Was mir klar ist, ich lehre direkt aus meiner Erfahrung heraus. Oft begründet sich die Lehre des Reiki, wie viele andere Lehren in unserer Welt, auf Ideen, Interpretation und Hörensagen. Natürlich ist das die Art und Weise, wie Wissen weitergegeben wird. Allerdings hat meine buddhistischen Ausbildung mich gelehrt, dass die überwiegende Menge meines Verstehens in Wahrheit Missverständnisse sind. Dies ist vor allem bei spirituellen Aspekten wahr. Also gleichgültig ob ich praktiziere, darüber meditiere oder Reiki lehre – ich habe ein Ziel zu erreichen, und dieses Ziel liegt jenseits von Worten und Ideen oder dem was ich zu wissen glaube – die direkte Erfahrung. Wenn meine Schüler meinen Unterricht verlassen, ausschließlich mit neuen Ideen und neuen Techniken, fühle ich mich ein bisschen frustriert – leer. Ich stelle mir immer die Frage: Wie kann ich durch meine Worte, meine Präsenz und meinen energetischen Einsatz meinen Schülern und mir helfen, eine neue und vielleicht noch lebendigere  Umsetzung von Reiki zu erlangen? Ist das "Charisma"? Ich weiß es wirklich nicht.

Patrick::
Wie wichtig war es für Dich, mit anderen Reiki-Praktizierenden zusammen zu sein?

Don:
Es ist immer eine helle Freude, etwas wirklich Schönes, mit anderen gemeinsam den gleichen Pfad zu gehen. Es ist eine Inspiration, wie das Atmen von frischer Luft.

Patrick:
hast Du für uns Reiki-Praktizierende einen wichtigen Ratschlag?

Don:
Nach seinem Wesen ist Reiki ein Wunder. Und Wunder sind nicht zu verstehen. Wenn man mit seinem Verstand einen Schritt zurück tritt, kann man sich diesem Wunderbaren leichter öffnen.

Patrick:
Und welchen Ratschlag hast Du für ProReiki?

Don:
Die Arbeit, die ihr euch macht, um Reiki ein professionelles Gesicht zu verleihen, ist in dieser Zeit wichtig. Aber vergesst nicht, weder Buddha noch Jesus waren Profis.

Patrick:
An welchem Projekt arbeitest Du zur Zeit?

Don:
Don!

Patrick:
Möchtest Du uns zum Abschluss noch etwas sagen?

Don:
Nur dies: macht weiter das, was ihr tut, aber bleibt immer offen dafür, dass euch Reiki einen Schock verpasst. Reiki ist weit mehr, als wir uns vorstellen können (think).

 

Spruch des Monats November

Adolph Diesterweg (1790–1866)

Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an,
doch der gute lehrt, wie man sie findet.

 

Mit herzlichen Grüßen 

von ProReiki-Vorstand und -Kommunikationsteam 

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