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ProReiki NEWSLETTER Mai 2015


 

Newsletter als PDF zum Download

 

Jahreskongress 2015 in Gersfeld

Am 1. und 2. Mai fand in Gersfeld der Jahreskongress von ProReiki statt

Die beiden Tage davor traf sich Rat und Vorstand, um anstehende Themen zu erörtern, Entscheidungen zu erarbeiten und die zukünftige Strategie des Berufsverbandes zu definieren. 

Der Jahreskongress zählte 60 Teilnehmer.

Beide Tage waren von einem starken Gemeinschaftsgefühl getragen. Die ersten zertifizierten Anwender von ProReiki – der Berufsverband e.V. haben ihre Zertifikate erhalten. Brigitte Grimberg (Vorstand für Qualifizierung und Zertifizierung) konnte das als großen Erfolg verbuchen und freut sich auf weiteren Zulauf, damit so viele Mitglieder wie möglich den Schritt hin zum zertifizierten Anwender und danach zum Ausbilder beschreiten können.

Die Satzung von ProReiki  der Berufsverband e. V. gestattet es, dass eine Mitgliederversammlung nur alle zwei Jahre durchgeführt werden muss. Deshalb war der „offizielle Teil“ diesmal auf 30 Minuten Vorstandsbericht inklusive Kassenbericht reduziert. Reinhard Clemen wurde für seine bisherige Arbeit als Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit gedankt und sein Nachfolger Patrick Lankau wurde den Mitgliedern vorgestellt. Die zwei bis drei Stunden Zeit, welche sonst für die Mitgliederversammlung benötigt wird, konnten für zusätzliche Themen und Workshops verwendet werden. 

Rolf Blum führte uns professionell und gutgelaunt als Moderator durch die beiden Veranstaltungstage.

In diesem Jahr gab es keine parallelen Veranstaltungen. Damit reagierten wir auf mehrfaches Feedback der Teilnehmer aus dem letzten Jahr.

Ein Schwerpunkt der Vorträge lag auf Wissenschaft und Medizin. Hinzu kam der Start unserer Vortrags­reihe über die verschiedenen Reiki-Stile, beginnend mit ­Jikiden Reiki, flankiert von einem Bericht über die ­buddhistischen Wurzeln von Mikao Usui.

 

Qualifizierung und Zertifizierung

Dieter Leisebein (Vorstand für die Geschäftsstelle) überreicht Brigitte Grimberg ihr persönliches Zertifikat und ihren Quali-Pass 

Unsere Mitglieder fragen vereinzelt nach, warum für eine Qualifizierung als Reiki-Anwender ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss und die Teilnahme an einem 9-stündigen Erste-Hilfe-Kurs notwendig ist. 

Bedenken wir die Tatsache, dass es mittlerweile in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, dass ehrenamtliche Helfer oder Trainer in Vereinen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, um überhaupt mit anderen Menschen arbeiten zu dürfen, wird es klar, dass wir diese Handhabung innerhalb der Zertifizierung umsetzen. Daran führt unserer Meinung nach kein Weg vorbei.

Der Erste-Hilfe-Kurs gibt uns allen die Sicherheit, in einem Notfall optimale Erste Hilfe leisten zu können, bis ein Arzt eintrifft. Wir gehen nicht davon aus, dass es bei einer Reiki-Behandlung zu Verletzungen kommt. Unserer Meinung nach gehört es zu einem professionellen Standard, dass unsere Qualifizierung einen Erste-Hilfe-Kurs vorschreibt.

Hält man sich diese Umstände vor Augen, erscheinen die Anforderungen selbstverständlich.

Bitte nutzen Sie das von der Geschäftsstelle bereitgestellte Formular, um das Führungszeugnis zu beantragen.

Aktuelle Termine für die Grundlagenseminare

04. und 05. Juli in Celle – Referent: Rolf Blum
29. und 30. August in Berlin – Referentin: Birgit Grobbecker
29. und 30. August in Frankfurt – Referentin: Ute Vetter

Ein Mitglied fragt an, ob noch andere Mitglieder an der Organisation eines GLS im Raum Siegen PLZ-Bereich 575xx in den Monaten Juni/Juli interessiert ist. 

Interessenten melden sich bitte direkt bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Mitgliederlogo

Das neue Mitgliederlogo kann geladen werden

Auf der Download-Seite im Mitgliederbereich können die neuen Mitgliederlogos zur Darstellung auf der eigenen Website oder zur Gestaltung eigener Werbemittel geladen werden.

 

Reassure-Studie München

Start der Arbeit mit der TUM (Technische Universität München/Frauenklinik)

Ein weiteres wichtiges Thema war die Kooperation zwischen ProReiki und der TU München in der Reassure-Studie in München. Angela Zellner (Vorstandsvorsitzende) und Isabella Petri (Vorstand Wissenschaft und Forschung) stellten gemeinsam den erfreulichen Stand der Dinge vor. Die Notwendigkeit eigener Räumlichkeiten wurde begründet und einige Aspekte der Arbeit sowie der Kriterien der Studie wurden vorgestellt. Für ProReiki ist das ein wichtiger Schritt. Wir werden uns als kompetenter und zuverlässiger Partner zum Vorteil der Patienten einsetzen.

Neben dem Engagement vieler ehrenamtlicher Kräfte ist auch eine hohe Anschub-Finanzierung nötig, die ProReiki derzeit ein Minus im mittleren vierstelligen Bereich bringt. Uns ist jede auch noch so kleine Zuwendung willkommen, um dieses Pionier-Projekt zu fördern. 

ProReiki bittet daher um Spenden auf folgendes Konto: 

Sparkasse Oberhessen
IBAN: DE58 5185 0079 1027 4946 13
Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden (Berufsverbände gelten nicht als gemeinnützig).

 

Vorträge auf dem Jahreskongress

Die Referenten haben uns großzügig ihre Vorträge zur Verfügung gestellt

In den nächsten Tagen werden wir die Inhalte der Vorträge in Kurzfassung ­unseren Mitgliedern im geschützten Bereich auf der Website zur Verfügung ­stellen. Bestimmte Abbildungen oder Informationen sind mit exklusiven Rechten versehen und dürfen nicht veröffentlicht werden. 

Bitte respektieren Sie die Rechte unserer Referenten und deren Verlage.

Dr. Rudolf Napieralski sprach über die Ansätze der Epigenetik, ein Zweig der Biochemie, der sich intensiv mit den Reproduktionsvorgängen auf der zellularen ­Ebene beschäftigt. Ebenso mit der Veränderung von DNA durch Aktivierung und Deaktivierung bestimmter Abschnitte. Rudolf Napieralski belegt in seinem Vortrag Zusammenhänge auf chemischer Ebene innerhalb der Zellen mit sozialen oder mentalen Vorgängen auf der geistigen Ebene.

Mark Hosak stellte seine Erkenntnisse zu Reiki und ­Buddhismus dar. Ein spannender Vortrag mit vielen neuen Eindrücken und Einsichten.  

Nach dem historischen Ausflug in den Buddhismus wurde es wieder sehr konkret. Der ProReiki-Rat stellte sich vor. Alle am Kongress teilnehmenden Ratsmitglieder kamen auf die Bühne und sprachen über ihren Reiki-Hintergrund und den Bezug zu ihrer Tätigkeit bei ProReiki. Volker Wesenberg in seiner Funktion als Ratssprecher erklärte noch einmal den Aufbau und die Funktion des Rates.

Der Rat von ProReiki entstand 2011 aus dem Gründungs-Team. 19 Gründungsmitglieder unterschiedlicher Reiki-Richtungen und freie Meister bildeten damals die Basis für ProReiki und einigten sich auf einen gemeinsamen Minimal-Konsens von Grundwerten, die alle 19 unterschreiben konnten. Einer der wichtigsten Grundwerte war und ist die spirituelle Linie zu Mikao Usui. 

Die Gründung des Rates geht  auf den Wunsch der Gründungsmitglieder zurück, weiter zusammen zu arbeiten und gemeinsam mit dem Vorstand und den Mitgliedern die Entwicklung des Verbandes zu gestalten. Der Rat dient als Ideen-Pool , ebenso wie  zur Beratung aber auch zur Kontrolle des Vorstandes. Er initiiert Arbeitsgruppen zu wichtigen Themen und berät mit dem Vorstand Grundlagenentscheidungen, bevor sie im umgesetzt oder der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgeschlagen werden. Anträge und Vorschläge werden im Rat in der Regel solange diskutiert und modifiziert bis sie konsensfähig sind. 

Inzwischen haben einige Gründungsmitglieder den Rat verlassen, andere Ratsmitglieder wurden vom Vorstand aufgrund spezieller Kompetenzen berufen. Auch die Mitgliederversammlung könnte lt. Satzung (beim derzeitigen Mitgliederstand) drei Mitglieder in den Rat wählen. Der Rat von ProReiki und seine Aufgaben sind in der Satzung unter §10 zusammengefasst und auf der Website nachzulesen.

Unsere beiden großen Projekte Qualifizierung/Zertifizierung und die Teilnahme an der ­klinischen Studie in München wurden vorgestellt von unserem Vorstand für Qualifizierung und Zertifizierung, ­Brigitte Grimberg (links) und unserem Vorstand für Wissenschaft, Isabella Petri (rechts).

 

Eine besonders humorvolle Art der parallelwissenschaftlichen Versuchsunordnung über die Aktivierung energiereicher Hotspots am extraterrestrischen Anschauungsobjekt präsentierten uns Angela Zellner alias Prof. Dr. Dr. Humoris Causalis Horatio Vielstein mit seinem Assistenten Rolf Blum alias Rollo Radix. Bei diesem Abendprogramm blieb kein Auge trocken. Eine anschließende Spendensammlung brachte erfreuliche Einnahmen für unser Reassure-Projekt in München.

Am nächsten Tag stellten uns die Vorstandsvorsitzende Angela Zellner einen Kurzbericht des Vorstands vor und der Vorstand für Finanzen, Claudia Greich, gab uns einen außerordentlichen Kassenbericht, den sie durch zwei Kassenprüfer – Wolfgang Linz (links) und Uwe Meder-Seidel (rechts), Claudia Greich in der Mitte – bestätigen ließ.

Wir freuen uns über die perfekte Arbeit, die beiden Kassenprüfer bestätigten die Richtigkeit der Zahlen.

Unsere Ehrenmitglieder Edith und Horst Günther, Reiki-Pioniere und Wissenschaftler auf diesem Gebiet, präsentierten ihr aktuelles Forschungsergebnis in der Messung der energetischen Dynamik unserer Aura und der Chakrenaktivität während einer Reiki-Behandlung. Der lebendige Vortrag wurde mit einzigartigem Bildmaterial begleitet. Beide haben sich bereit erklärt, diese Bilder exklusiv ProReiki zur Verfügung zu stellen. Dazu wird es im nächsten Newsletter weitere Hinweise geben. 

Angela Zellner (Vorstandsvorsitzende) sprach in einem Vortrag über Reiki in besonderen Berufen. Es war spannend, aus ihrem persönlichen Berufsumfeld heraus Geschichten über positive ­Aspekte des Reiki in Konzernstrukturen zu erfahren. 

Oliver Klatt stellte uns seinen Weg vor, auch in sehr realen und weltlichen Situationen gut verbunden zu bleiben und in der eigenen Mitte zu ruhen. Sein Vortrag „Spirituell zentriert bleiben — inmitten von Politik, PR und Paragrafen.“ fand ein aufmerksames Publikum. 

Im Anschluss freuten wir uns auf den ersten Beitrag in der Reiki-Stil-Reihe, Ute Vetter (Dai Shihan), als offizielle Vertreterin des Jikiden Reiki in Deutschland, stellte uns diese Richtung vor. Exklusiv für das Publikum zeigte sie uns Bilder aus Japan, historische Aufnahmen und aktuelle Fotos, und untermalte damit ihren eindrucksvollen Vortrag. 

Einen stimmungsvollen Abschluss fand die Veranstaltung durch die intensive ­Meditation „Ein Weg zur Erkenntnis“, angeleitet von Helga Drechsel.

Der „kleine“ Jahreskongress 2015 erwies sich als ein spannender und lebendiger Ort. Die beiden Tage waren angefüllt mit regem Austausch und Inspiration.

 

Wir danken allen Mitgliedern und Gästen. Vor allem gilt unser Dank dem Veranstaltungsteam um Rolf Blum, das für einen reibungslosen Ablauf sorgte. 

Wir danken:

Technik
Harald Simon

Catering (und Zimmerreservierung)
Monika E. Stamm

Empfang, Registratur, Namensschilder etc.:
Silke Mohler
Ute Wehrend-Seegers
Claudia Greich
Wolfgang Langer
Dieter Leisebein

„Mental Coach“/Unterstützung für Rolf Blum durch seine Vorgängerin
Isabella Petri

Nach dem offiziellen Programm klang der Nachmittag langsam aus. Voller Anregungen und Ideen gingen die Teilnehmer nach Hause. Eine wichtiges Anliegen gab der Vorstand mit auf den Weg: wir brauchen mehr Mitglieder. Nur mit einer großen Mitgliederzahl können wir unsere Ziele erreichen. 

Wenn jedes der ProReiki-Mitglieder pro Jahr ein neues Mitglied anwirbt, sind wir in 5 Jahren bei ca. 3000 aktiven Mitgliedern. Dann haben wir eine gesunde Basis und werden das Berufsbild erfolgreich in der Gesellschaft verankern können. Helfen Sie uns aktiv mit, damit unser aller Wunsch bald schon in Erfüllung geht: Reiki-Praktizierender und Reiki-Ausbilder als anerkannter Beruf in Deutschland/Europa.

Wir freuen uns auf den nächsten Jahreskongress im März 2016. Die ersten Vorbereitungen laufen bereits. Wir wollen auch nächstes Jahr wieder einen lebendigen und spannenden Kongress anbieten. Denken Sie rechtzeitig an die Zimmerreservierung in Gersfeld.

 

Das Gruppenfoto 2015

 

Spruch des Monats Mai

Konrad Agahd (1867–1926)

Unsere Zeit bildet sich viel ein auf ihre Fürsorge für Säuglinge und vorschulpflichtige Kinder, für die schulpflichtige und schulentlassene Jugend. Über Fürsorge reden ist noch nicht Fürsorge treiben. Vorträge, Aufrufe, Kongresse sind gut. Aber besser ist es, wenn du einem Krüppel hilfst, wenn du ein Kind als Pfleger bewahrst, wenn du in das Haus der Armut trittst, wenn du einem Knaben eine Stelle verschaffst, wenn du Tränen trocknest.

Konrad Agahd, deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Journalist
Quelle: »Jugendwohl und Jugendrecht«, 1907

 

Mit herzlichen Grüßen 
von ProReiki-Vorstand und -Kommunikationsteam 

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